von Silvia Eisinger | 07.03.- 14.03.09 der REAL PEOPLE Show im Atrio/Villach

Anreisetag: 06.03.09

Mein Team (Ramona-Ingrid-Stephan) und ich sitzen zusammen beim Abendessen in Villach und haben nur ein Thema: Da morgige Casting! Ständig kreisen die gleichen Fragen:
Kommen genug Castingteilnehmer? Werden Sie auch Zeit zum Training haben? Sind es nicht nur Kinder? Ich bin so aufgeregt, dass ich nicht mal merke wie gut mein Wiener Schnitzel schmeckt.

Castingtag: 07.03.09

Das Kostüm von Kastner&Öhler passt mir ausgezeichnet (gut dass ich nicht viele Semmeln gegessen habe in der Früh, da es super knackig die Figur betont). Meine Leute richten alles schon parat. Wir haben von 11 Uhr bis 14 Uhr das Casting angesetzt. Ich springe noch zu Red Level und Natalie fönt mich toll zurecht. Visagistin Sabine ist ein Engel und zaubert meine Augenränder weg und dann bin ich soweit die Jurymitglieder kennen zu lernen. Die 3 Herren sind mir auf der Stelle sympathisch und Sandra kenne ich ja eh schon. Ich weise sie ein und merke wie mein Lachen ein wenig höher ist, als sonst. Die Nervosität ist bei mir mittlerweile schon sehr stark. Alle sind ein wenig skeptisch, ob genug Auswahl da sein wird, denn schließlich besteht meine Real People Show aus jung und Junggebliebenen!

Zehn Minuten vor 11 Uhr gehen wir zur Bühne und ich bin total sprachlos. Es war eine große Menschenmenge bei der Anmeldung. Ramona und Ingrid hatten kurz nach 10 Uhr alle Hände voll zu tun. Jetzt kippte meine Nervosität in helle Aufregung. Wau! Das wird eine Freude werden. Wir haben bis zu 400 Teilnehmer-/innen einzeln gecastet. Ursprünglich wollte ich ein Team, das aus 24 Menschen besteht. Am Ende waren es 36! Ich konnte mich bei den Kids schwer entscheiden, da so viele nicht nur bezaubernd aussahen, sondern richtig gut sich bewegten. Als es 15.30 Uhr war, hatte ich endlich das Real People Team. Die jüngste war 7 Jahre und die älteste 64! Es waren Teenies und Männer darunter, die unterschiedlichsten Konfektionsgrößen. Ich hatte mein Team gefunden. Ich war so erleichtert, dass auch niemand böse war, der es nicht geschafft hatte. Als das erste Gruppenfoto gemacht wurde, da liefen mir vor Freude die Tränen herunter. Ich ahnte bis dahin natürlich nicht, was ich für ein Team zusammengewürfelt hatte. Die Jury und ich hatten das Gefühl, dass wir das nicht zum ersten Mal gemacht haben, da es so harmonisch ablief.
Am Abend waren wir wohl erschöpft, doch glücklich und das Wiener Schnitzel konnte ich mit Genuss essen 

1 Trainingstag: 08.03.09

Um 14 Uhr hatte ich vereinbart, werden wir im Atrio auf der Bühne das erste Training machen. Es war ein eigenartiges Gefühl so menschenleer im Center zu sein, da alle Shops geschlossen waen. Doch umso mehr war ich angenehm überrascht, dass alle 36 Teilnehmer pünktlich da waren. Es durften auch Familie und Bekannte zuschauen. Niemand war zuvor schon einmal auf einem Laufsteg und ich versprach mit ihnen am kommenden Samstag eine gelungene Modenschau zu machen. Die Skepsis war zu spüren. Wir fingen an, die Grundwerte eines Teams festzulegen: Einer für alle und alle für einen. So einfach es sich anhört. Doch da liegt der Erfolg. Keine Unterschiede zu machen, aufgrund des Alters, der Persönlichkeitund der Figur! Ich will eine starke Präsenz auf der Bühne von allen erreichen, das hatte ich mir zum Ziel gesetzt. Und dann lernten wir das Laufen auf dem Laufsteg. Es gibt 2 Grundpositionen. A & B. Sieht simpel aus, ist es aber nicht. Ich spürte, dass trotz Strenge meinerseits ein großer Ehrgeiz bei allen vorhanden war. Nach 4 Stunden Training, konnte Sascha mit seinen 7 Jahren die Regeln genauso gut wie Josefine mit Ihren 60 Jahren. Als wir uns müde, aber mit einem Lächeln verabschiedeten, da fühlte ich sehr stark, dass ich ein Herzensteam gefunden hatte. Sie versprachen mir, immer zum Training zu kommen, auch wenn das bedeutete, die Arbeitszeiten zu verlegen oder die Hausaufgaben mal abends zu machen. Mir war völlig bewusst, dass die bevorstehende Woche knüppelhart werden würde, denn schließlich hatte ich 23 Choreographien einzustudieren und zwar jede einzelne sollte anders sein! Doch ich hatte Vertrauen in mich und in mein gesamtes Team!

2. Trainingstag:

Ramona und Ingrid haben ihr Hotelzimmer in ein Büro umgeräumt. Überall lagen Formulare, die genauestens ausgearbeitet werden mussten. Ich war super Laune, denn heute begann ich mit den ersten Choreos. Meine Shows sind immer ein Unikat, da mir die Ideen erst einfallen, wenn ich die Models vor mir habe und ich die passende Musik höre. Das bedeutet, dass die Models sehr schnell zu reagieren haben und vor allem müssen sie sich alles merken, denn ich weiß hinterher nichts mehr. Als um 15 Uhr die 12 Kids vor mir standen und ich sah, dass alle so gespannt warteten, da berührte mich dieses Engagement sehr.
Alle zeigten mir mit stolz ihre gelernten Grundschritte. Alle erzählten mir, dass sie zuhause fleißig geübt haben. Innerhalb von 90 Minuten habe ich mit den Kids 3 Choreographien einstudiert. Ich war natürlich hellauf begeistert von der Konzentration und Disziplin meiner Kidstruppe. Die meisten waren im Alter zwischen 7 und 10 Jahre! Eine Mama sagte zu mir, dass sie nie von Ihrer Tochter geglaubt hat, dass sie so folgsam alles mit macht, da sie sonst äußerst nervös sei und nach kürzester Zeit sich ablenken ließe. Ich spürte deutlich, dass die Kinder an meine Lippen hingen und alles intensiv sich merkten.
Auch anschließend war es mit der Teeniegruppe sehr ähnlich. Auch hier hatte ich in knapp 2 Stunden 3 Choreros intus. Damit hatte ich niemals gerechnet. Ein Mädchen fiel mir besonders gut auf. Sie war am Tag zuvor ein wenig „zickig“ gewesen, doch war sie heute ein natürliches, ja ein herzliches junges Mädchen, die ich begann gern zu haben. Es war wohl gut, dass ich sie direkt vor allen anderen angesprochen hatte, dass ich Arroganz in keinster Weise in meiner Gruppe dulden würde und dass wir jung und älter mit dem gleichen Respekt begegnen. Auch meine Realgruppe inspirierte mich mit ihrem Willen dabei zu sein und das Beste zugeben. In allem war der zweite Trainingstag ein voller Erfolg und es waren diese Kleinigkeiten die mir ein Gefühl der Richtigkeit gaben, wie z.B. als sich jeder persönlich verabschiedet hat und auch, dass die Truppe untereinander viel kommunizierte. Mein Real People Team machte mich einfach froh.

3 Trainingstag:

Heute stand unter anderem die Megagruppe auf dem Plan. Ich war neugierig wie belastbar sie mit Kritik umgehen konnte. Denn es ist verständlich, dass Menschen die schon fest in ihrem Leben stehen, sich nicht mehr so frei belehren ließen. Als ich eine Stunde vor Trainingsanfang einen Kaffee trinken wollte, da hörte ich meinen Namen rufen. Da saßen 4 Frauen aus dem Megateam! „Was macht ihr denn schon so zeitig da“ fragte ich verblüfft. Alle teilten mir mit, dass sie vor Aufregung es nicht mehr zuhause aushielten und sehr gespannt sind, was auf sie zukommen würde. Wieder einmal fand ich diese Aufregung nur schön und war dankbar für soviel Engagement und Einsatz der Menschen.
Ein Ehemann kam zu mir und meinte: „Danke Silvia, dass du meine Frau genommen hast, denn sie hatte vor 3 Jahren eine schwere Operation und das gibt ihr eine Menge Selbstwertgefühl.“ Auch hörte ich eine Aussage die bewegend war: „Früher lachte man mich wegen meinem Gang immer aus und jetzt stehe ich als Model auf der Bühne!“ Oder: „Endlich denke ich mal nur an mich, auch wenn mich meine Familie mit dieser Aktion nicht unterstützt, es tut mir so gut, einmal egoistisch zu sein.“ Oder:“ Eigentlich war immer meine Schwester die hübschere, ich hätte nie gedacht, dass ich eine Chance hätte.“ Tja, also ich war immer wieder zu Tränen berührt. Das Training mit allen war an diesem Tage wieder toll und ich hatte über die Hälfte an Durchgängen schon durch. Nach dem Training  hörte ich, wie sich die Megagruppe zu einem Glas Wein verabredeten und für mich war das Musik in den Ohren, denn wenn sich durch dieses Event die Menschen anfreunden, dann ist es noch mal aller Mühe wert.

4. Trainingstag:

„Wir konnten es nicht abwarten zum Training zu kommen“, riefen mir die Kids zu. Es hört sich vielleicht ein wenig schnulzig an, doch genauso emotional war die ganze Woche. Eine Mama erzählte mir, dass Ihre Tochter ständig zuhause trainierte und der Hund muss dabei mitlaufen.
Das Training war aber heute nicht mit viel Lob meinerseits, da viele Fehler und Missgeschicke passierten. Ich überließ die Führung dann den Kindern und wurde ganz still. Da finden sie an zu diskutieren und es brodelte nur so vor Energie. Da kam Sascha (7 Jahre) zu mir und meinte: „Bitte Silvi, sei wieder streng mit uns, sonst klappt es nicht!“ Ich lachte, denn so etwas nettes hatte ich noch nie zuvor gehört. Ja, es kann nur funktionieren, wenn eine strenge Fairness umgesetzt wird. Die Kids mussten 3 Choreos einstudieren, bei denen auf der Hauptshow auch die Erwachsnen mitlaufen. Es war nicht einfach, dass sie sich diesen Part nur „visuell“ vorstellen konnten. Doch ich war zufrieden, nur die Kids selber waren es nicht. Auch ging es mir gleich mit der Real und Teeniegruppe. Ich musste dann mal klar stellen, dass wenn ich das okay Zeichen gebe, sie aufhören müssen, mit sich selber so kritisch zu sein, denn schließlich darf der Spaß und das lachen an der Sache nicht vergessen werden.
Am Abend hatte ich dann für die Mega und Realgruppe und ein paar aus der Teeniegruppe zu meinem Motivationsvortrag eingeladen. Als ich um 22. 15 Uhr aufhörte, war solch eine Stimmung vorhanden, die ich wohl nicht so schnell vergessen werde. Es gab mehrere Tränen der Rührung, doch die meisten, sagten einfach nur Danke, da ich Ihnen das Wesentliche vor Augen geführt hatte. Es ging darum, dass man nicht warten sollte, dass der andere auf einen zukommt, sondern es selber tun. Sich nicht zu sehr auf das Ergebnis fixieren, sondern auf das Tun. Tja und somit ging dieser Tag zu Ende mit vielen Momenten der unterschiedlichsten Emotionen.

5. Trainingstag:

Es waren 3 Teilnehmer aus der Gruppe vorgesehen, die auf das Titelblatt der Atrio News vorgesehen waren. Es war sehr schwer für mich eine Entscheidung zu treffen. Mittlerweile konnte ich sagen, dass jeder einzelne Besonders war und etwas Spezielles an sich hatte. Mir gefallen eben diese kleine „Fehler“ an einem Menschen, denn die machen es für mich so lebendig und echt. Natürlich ist ein Pfirsichteint schön, doch  ist es mit 25 Jahren eher normal. Doch wenn man 60 Jahre jung ist und eine Lebendig besitzt, die ansteckend ist, dann fühle ich mich vor dieser Persönlichkeit 100 x mehr angezogen. Mittlerweile waren alle von den Frisuren Wagner für Haare und Red Level by Sturmayer umgestylt. Neuer Haarschnitt, und Farbe waren die Resultate. Arthur hatte nach über 30 Jahren mir seinen Oberlippenschurrbart geschenkt, die Haare neu gemacht und er wirkte, nein er sah um 5 Jahre jünger und attraktiver aus. Er war ebenso angetan!
Dieser Trainingstag war wieder erfolgreich, so dass ich bis auf eine Choreo alles durch hatte und da mich kein einziger !!!!!zu einem Training im Stich ließ, konnte jeder sich auf den anderen bei den Abläufen verlassen. Ich lege viel Wert darauf, dass meine Shows eine Mischung aus Showeinlagen und klares Präsentieren der Mode ist. Da ich 3 Schuhanbieter hatte, wollte ich jedem eine spezielle Choreo auch gönnen. Die Tintenfischchoreo ist mir am Mittwochabend eingefallen, als der Kellner uns zum Essen Calamares anbot. Als ich meiner Gruppe mitteilte, dass am Freitag die Generalprobe sei und keine weiteren Durchgänge gemacht werden, war anstatt von Erleichterung eher Enttäuschung angesagt.

6. Trainingstag: Die Generalprobe.

Der Backstagebereich war aufgebaut, die Bühne mit den Elementen war fertig, jetzt zählte nur noch die Show. Mir war bewusst, dass keiner der Teilnehmer eine Modenschau jemals gemacht hatte und das hieß, niemand ahnte von dem Stress, der sich während einer Show hinten abspielte. Ich redete mit allen Shoppartnern persönlich, dass sie bitte Verständnis haben sollten, dass es ein wenig chaotisch zugehen könnte, doch das war für alle eh schon klar. Ein wenig verärgert war ich darüber, dass einige Models bei der Anprobe der Kollektion meinten, dass sie das eine oder andere Kleidungsstück nicht anziehen würden, da es nicht ihr Geschmack sei. Nun, da musste ich dann ein wenig rigoros klarstellen, dass die persönliche Meinung eines Models nie, aber auch gar nie eine Rolle spiele. Das wurde dann auch einstimmig als ok angenommen!
Für mich ist die Generalprobe am anstrengensten. Denn zum ersten Mal konnte ich meine gesamte Show in einer Reihenfolge sehen und das gesamte Team konnten die Choreos nun gemeinsam präsentieren. Dann muss ich die Sekunden zählen, die  für meine Moderation notwendig waren und ich simulierte die Zeit, die für die Models notwendig ist, sich komplett umzuziehen. Schlicht: Höchste Konzentration!Ich war auf Höchstspannung. Fügen sich die einzelnen Puzzleteile zusammen? Ergibt es ein Gesamtbild? Das Ergebnis nach 70 Minuten war okay. Ich teilte das meinem Team mit und ich sah ernste Gesichter. Ich teilte ihnen mit, dass die Generalprobe nicht mit einem Trainingstag zu verwechseln sei, denn nun könnte ich nichts mehr ändern, nur noch Feinarbeiten vornehmen.
Die Stimmung war ernst und nicht wie sonst ausgelassen. Als eine Teilnehmerin meinte, dass sie heute mit meiner Art nicht zufrieden sei, da ich einen sehr harten Ton an mir hatte, da musste ich ein wenig schmunzeln. Das bedeutete auch, dass Sie in der ganzen Woche wohl Spaß gehabt hat.  Ich meinte knapp, dass das sicher der Fall war, doch sie sollte eines nicht vergessen: es ist wie in einer Waagschale: auf der einen Seite liegen Lobs und Komplimente und Freude drin und auf der andren eben Strenge und Kritik. Doch wenn es 1 zu 10 steht, dann sollte man das eine nicht 100 Mal multiplizieren.

Premierentag:

Gefühlte geschlafene Stunden: Null! Es war ein tolles Gefühl, solche Aufregung zu verspüren. Meine Assistentinnen Ramona und Ingrid, die die ganze Woche über tapfer und treu die Real People Show unterstützt haben, waren allerdings noch nervöser wie ich. Heute zeigte sich, ob die Simulation mit dem umziehen und die richtigen Utensilien zur rechten Zeit mit auf die Bühne zu nehmen auch perfekt umgesetzt wird.
Alle Models waren frühzeitig da und ließen sich mit Make-up bei Marionnaud und Douglas und im Reformhaus verschönern. Es gab großartige Make-ups und die Gesichter waren optimal hervorgearbeitet worden. Die Stylisten bei Wagner und Red Level machen Locken, Hochsteckfrisuren und gaben absolut ihr bestes. Die Stimmung war energiegeladen. Herr Oswald wünschte mir ein Toi Toi Toi und dann machte ich tiefe Atemzüge, denn es war Showtime für die erste von insgesamt 3 Real People Modenschauen.
Als mein Team die Rolltreppe runterkam und das Publikum nach dem ersten Staunen sofort mit dem klatschen begann, da hatte ich Gänsehaut am ganzen Körper. Reibungslos folgte ein Durchgang auf den anderen und als das Finale kam und die Blumen verstreut wurden, da liefen mir die Tränen vor Erleichterung aber auch vor Stolz über das Gesicht. Sie hatten die Show sensationell gemacht. Nicht nur, dass sie so klasse die Mode präsentierten und die Abläufe fehlerfrei machten, es war das Herz, die Seele, dieser Gruppe zu spüren und die Freude dabei uns ein. Wir hatten nicht viel Pause zwischen den Veranstaltungen und ruckzuck war die letzte Show übe die Bühne gelaufen. Die Braut fiel mir um den Hals und sagte, dass ihr Mann sie mit Bewunderung angeschaut hat und sie anschließend zum Essen ausführen wollte.
Die Kids kamen zu mir und wollten unbedingt noch eine Show machen, doch ich gestehe ich war heilfroh aus den Schuhen raus zukommen und mir ein Glas Prosecco zu gönnen. Ob ich zufrieden war, fragten mich fast alle. „Zufrieden? Nein, das war ich nicht“, sagte ich mit klarer Betonung, als das gesamte Team und ich Abschlusstrunk oben im Centermanagement einnahmen. „Das war ich ganz und gar nicht“. In dem Moment konnte man eine Nadel fallen hören. Ich platzte heraus: dass ich noch nie zuvor solch eine gelungene Show mit 36 Menschen in nur 5 tagen so großartig präsentiert hatte. Wir gratulierten uns gegenseitig und die Stimmung kann ich nicht mehr in Worte geben. Als sich der Abschied näherte, da brauchte ich sage und schriebe 1,5 Stunden dazu, denn jeder verabschiedete sich persönlich von mir und es war sehr, sehr tränenreich. Das Wort Danke, welches man mir entgegenbrachte, auch von Eltern und Verwandten war einfach nur überwältigend. Gottlob hatten wir ein Video gemacht, so dass alle die Show gemütlich zuhause anschauen konnten. Die Show war unbestritten vom Real People Team ein Erfolg gewesen, doch diese Herzlichkeit und diese Menschlichkeit die man mir entgegenbrachte, war ein neuer Maßstab in meiner Karriere. Wer weiß, vielleicht kommen wir ja wieder……..

Abreisetag:

Nachdem wir am Abend gut gegessen und viel getrunken und lange getanzt hatten mit einigen vom Team, war der Morgen mit der Abreise nicht so ausgelassen. Natürlich hatten  wir nur ein Gesprächsthema: die Show!!!

Auch ich habe ein Danke zu sagen: an alle die beim Casting dabei waren, die mit einer wunderbaren Akzeptanz das Nein hingenommen haben, an alle Models, die mir ihr Vertrauen schenkten  und die meine Art ausgehalten haben  und an das Publikum, die durch ihren Applaus uns gezeigt haben, dass ihnen die Shows gefallen haben. Es war sehr schön und hat mich sehr gefreut.

Silvia Eisinger